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Allianz für Aus- und Weiterbildung lässt Experten aus dem HSK berichten – „Team NRW“ präsentiert Projekt der Lernortkooperation
Stand: 13.03.2018 (dah)
Berlin. Jedem ausbildungsinteressierten Menschen soll ein Pfad aufgezeigt werden, der ihn frühestmöglich zu einem Berufsabschluss führen kann – an dieser Zielsetzung will sich die neu gebildete Allianz für Aus- und Weiterbildung, bestehend aus Vertretern von Bund, Ländern, Wirtschaft und Gewerkschaften, zukünftig messen lassen.

In diesem Verbund soll es gelingen, die berufliche Bildung in Deutschland nachhaltig zu stärken. Um diese Ziele realisieren zu können, wurden nun in Berlin im Rahmen eines Expertengesprächs zukünftige Entwicklungsperspektiven im Bereich der dualen Ausbildung diskutiert; insbesondere wurde hierbei der Fokus auf Best-Practice-Beispiele zur Lernortkooperation gelegt. Stellvertretend für das Land NRW präsentierte das Berufskolleg Berliner Platz des HSK in Arnsberg gemeinsam mit der Firma Trilux ihr Projekt der Lernortkooperation mit den heimischen Betrieben im Rahmen der Ausbildung zum Elektroniker für Betriebstechnik.

Dieses Projekt, welches vom Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes NRW und der Europäischen Union gefördert wurde, verfolgt die Zielsetzung, die Kooperation zwischen den beiden Ausbildungspartnern – Betrieb und Berufsschule – zum Wohl des Auszubildenden nachhaltig zu verstärken. Stellvertretend für die Ausbildungsbetriebe im HSK haben sich die Ausbilder von Trilux, Martinrea-Honsel und Westnetz an der Projektentwicklung beteiligt. Zudem haben die Bezirksregierung Arnsberg sowie die IHK Hellweg-Sauerland das Projekt unterstützend begleitet.

Im Rahmen des Projektes haben Lehrkräfte des Bereiches Elektrotechnik vom Berufskolleg Berliner Platz eine Lernsituation aus dem ersten Ausbildungsjahr passend für eine Lernortkooperation erweitert und den gesamten Projektablauf in stetiger Absprache mit den beteiligten Ausbildern geplant und koordiniert. Den Schülern wurde in diesem Projekt in der Berufsschule erstmalig eine Projektaufgabe gestellt, die in der Schule theoretisch zu planen, in den ausbildenden Betrieben nach deren betrieblichen Vorgaben zu fertigen und Ausbildern sowie den Berufsschullehrern als fertiges Betriebsmittel bei einer Inbetriebnahme zu präsentieren war. Bewertet wurden alle Schüler nach dem KOMET-Kompetenzmodell von Prof. Rauner von der Universität Bremen. Auf diese Weise erhalten der Schüler, der Ausbildungsbetrieb sowie die Lehrer nach der umfangreichen Auswertung eine visualisierte Kompetenzdiagnose, die den derzeitigen Leistungsstand des Auszubildenden in acht Kompetenzbereichen darstellt. Dazu erhält der Schüler eine detaillierte Aussage in allen Kompetenzbereichen, welche Handlungsprodukte er erfüllt oder nicht erfüllt hat

Die von den Ausbildern und Lehrern in bereits zwei Durchläufen gewonnenen Erfahrungen werden bei der zukünftigen Optimierung der Projektdurchführung eingebracht; so sollen bereits zwei weitere geplante Projekte mit denselben Auszubildenden im zweiten und dritten Ausbildungsjahr auf jeweils höherem technischen Niveau durchgeführt werden. Somit kann ein kontinuierlicher Kompetenzzuwachs dokumentiert oder aber Schwachstellen in der Ausbildung in Schule und Betrieb besser identifiziert werden. Das Berufskolleg Berliner Platz erhofft sich durch die weiteren Projektdurchgänge und die damit einhergehenden Präsentationen auf Bundesebene eine intensivere Kooperation weiterer Ausbildungsbetriebe im Bereich Elektroniker für Betriebstechnik.



    
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